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Archiv :: Pressemitteilung :: 31.08.2010
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EU-Agrarsubventionen und Umweltschutz: Tack muss zuerst Spielräume im eigenen Haus nutzen!

Brandenburgs Umweltministerin Anita Tack gab gestern bekannt, dass sie dafür sorgen will, dass die Landwirtschaft in Zukunft einen Beitrag zur Biovielfalt leistet und dass die EU-Beihilfen daran gekoppelt werden sollen. Dazu sagt die Brandenburger Europaabgeordnete Elisabeth Schroedter, Mitglied im Regionalausschuss des Europäischen Parlaments:

"Ich begrüße es, dass Umweltministerin Tack endlich die Landwirte in Brandenburg dazu auffordert, stärker für die biologische Vielfalt zu schützen. Diese Forderung an die Landwirte ist jedoch nicht neu, wir Grüne vertreten diese Positionen schon seit langem. 

Mit ihrer Forderung sollte Frau Tack sich jedoch nicht nur an die Kommission in Brüssel richten, sondern vor allem auch an den Bauernverband im eigenen Land. Denn für die Durchsetzung Ihrer Positionen ist es entscheidend, dass sie die Bauern als Verbündete gewinnt. Wer hört in Brüssel der Ministerin zu, wenn gleichzeitig der Brandenburger Landesbauernverband zu einer Gegenposition bei der Kommission und uns Abgeordneten Lobbyarbeit betreibt?

Zuallererst muss Frau Tack jedoch die Möglichkeiten ihres eigenen Hauses nutzen, um ihren großen Worten Taten folgen zu lassen. In der laufenden Förderperiode bieten sich vor allem in den Programmen für den ländlichen Raum Spielräume zur Förderung der biologischen Vielfalt, die die Ministerin längst noch nicht ausgereizt hat.“

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