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Archiv :: Pressemitteilung :: 22.10.2010
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Rat übernimmt Green-Jobs-Initiative des EP

Der Rat für Beschäftigung, Sozialpolitik, Gesundheit und Verbraucherschutz hat gestern Abend die Beschäftigungspolitischen Leitlinien beschlossen, nach welchen die Mitgliedstaaten ihre nationale Beschäftigungspolitik ausrichten. In diese Leitlinien wurde auch die im September vom Parlament beschlossenen Green-Jobs-Initiative aufgenommen. Sie geht zurück auf den Bericht der Grünen Abgeordneten Elisabeth Schroedter. Die Berichterstatterin und Vizepräsidentin des Beschäftigungsausschusses Elisabeth Schroedter erklärt dazu: 

 

"Ich freue mich sehr, dass der Rat die Initiative des Europäischen Parlaments zu Green Jobs als wichtiges Ziel in das zentrale Dokument für die europäische Beschäftigungspolitik aufgenommen hat und dass die Mitgliedstaaten sich in dem Zusammenhang verpflichten haben, sichere Rahmenbedingungen für eine ressourceneffiziente und nachhaltige Wirtschaft zu schaffen. Dieser Ratsbeschluss trägt entscheidend dazu bei, dass die EU ihre weltweite Führungsrolle in den grünen Technologien verteidigt und hier das enorme Jobpotential erschließen kann. Dieses beschränkt sich nicht nur auf die neuen Sektoren, wie die erneuerbaren Energien, sondern auch auf viele traditionelle Branchen, wie die Bauwirtschaft oder die Stahlindustrie.  

Der Beschluss macht zudem deutlich, dass ökologischer Fortschritt auch sozialen Fortschritt bringen kann. Das ist aber nur möglich, wenn die Mitgliedsstaaten entschlossen den Weg zu einer wissensbasierten nachhaltigen Wirtschaft gehen. Um die Arbeitnehmerschaft mitzunehmen, müssen allen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen umfassende Trainings- und Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Ich begrüße es deswegen sehr, dass der Rat auch die Forderung nach umfassenden Trainings- und Weiterbildungsangeboten aus unserer Green-Jobs-Initiative in die Leitlinien mit aufgenommen hat. Denn nur mit Investitionen in Bildungs- und Ausbildung werden die grünen Jobpotentiale wirklich genutzt. Entscheidend ist dabei, dass der Rat sich auf konkrete Zielquoten einigt. Diese führen dann auch zu wirkungsvollen Maßnahmen auf nationaler Ebene.“

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