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Archiv :: Pressemitteilung :: 10.02.2010
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Sozialer Wohnungsbau: EU-Parlament will sozialen Wohnungsbau europaweit mit Regionalfondsmitteln fördern

Anlässlich der heutigen Abstimmung des Europäischen Parlamentes zur Änderung der Verordnung über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zu Gunsten von Wohnungsbauvorhaben für benachteiligte Bevölkerungsgruppen, erklärt die grüne Europaabgeordnete Elisabeth Schroedter, Mitglied im Ausschuss für Regionale Entwicklung:

 

"Ich freue mich, dass das Europäische Parlament heute die Möglichkeit geschaffen hat, künftig in allen Mitgliedstaaten der EU die Sanierung von Sozialwohnungen und den Neubau von Wohnungen benachteiligter Menschen mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung zu fördern.

Es ist ein wichtiges Zeichen, zu Beginn des Europäischen Jahres gegen Armut und soziale Ausgrenzung die Lebensbedingungen von sozial benachteiligten Menschen zu verbessern und das Auseinanderdriften des städtischen Zusammenhaltes in attraktive und unattraktive Wohnviertel zu beenden. Beispielsweise gibt es in Ostdeutschland Plattenbauten, die mancherorts fast ausschließlich aus Sozialwohnungen bestehen.

Der Kampf gegen soziale Ausgrenzung ist eine politische Querschnittsaufgabe. Daher begrüße ich es, dass die Wohnungsbauvorhaben mittels eines integrierten und nachhaltigen Ansatzes gefördert werden können, der auch Maßnahmen in den Bereichen Beschäftigung, Gesundheit, Erziehung, Sicherheit und soziale Angelegenheiten beinhaltet. Ich fordere die Bundesländer auf, die neuen Fördermöglichkeiten des EFRE in ihre operationellen Programme einzubauen. Denn das wäre die Voraussetzung damit die Städte ihre Ideen für die Aufwertung von Stadtvierteln umsetzen können."

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