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Home :: Presse :: Pressemitteilung zur Abstimmung über die Hilfen für Mitarbeiter/innen von First Solar
Pressemitteilung :: 10.12.2013
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EU-Hilfen für ehemalige First Solar Mitarbeiter/innen: Parlament beschließt EU-Unterstützung für Arbeitslose

987 ehemalige Arbeitnehmer/innen von First Solar in Frankfurt (Oder) können mit Geldern aus dem Europäischen Globalisierungsfonds (EGF) rechnen. Heute hat das Europäische Parlament beschlossen, dass die EU die Hälfte der geplanten 4,6 Millionen Euro für unterstützende Maßnahmen aus Mitteln des EGF zur Kompensation von globalisierungsbedingten Entlassungen übernimmt und das Geld somit freigibt. Damit können nun Maßnahmen aus dem Sozialplan verlängert, die Betroffenen finanziell und durch Beratung bei der Arbeitssuche unterstützt werden oder Zuschüsse für eigene Existenzgründungen erhalten.

Elisabeth Schroedter, Vizepräsidentin des Beschäftigungsausschuss, äußert sich über diese Entscheidung erfreut:

„Mit diesem Beschluss bekommen die betroffenen Familien in Brandenburg und Berlin in dieser schweren Zeit die nötige Hilfe, um Wege aus dem Tief der plötzlichen Entlassung zu finden. Denn heute folgte das Plenum unserem Beschluss im Sozialausschuss und hat das EU-Geld für die Verlängerung des Sozialplans für die First-Solar-Mitarbeiter/innen freigegeben. Die plötzliche Schließung der Firma First Solar in Frankfurt (Oder) im Juli 2012 hatte ein tiefes Loch in das Solarcluster in der Stadt und ihrer Umgebung gerissen, auch weil es in der Gegend nur wenig Alternativen für qualifizierte Fachkräfte gibt. Dank der EU-Unterstützung haben die Menschen jetzt mehr Zeit, um eine neue Perspektive für sich zu finden. Leider sieht die Zukunft für ihre Qualifizierung aber schlecht aus, denn die Chancen auf neue Jobs in der Solarindustrie sind mit dem Beschluss der großen Koalition von Union und SPD, den Ausbau der Erneuerbaren Energien drastisch zu verlangsamen, rapide gesunken. Diese Zukunftsunternehmen wurden vor den Kopf stoßen. Sie müssen sich aber die auf politische Unterstützung für die Energiewende verlassen können, um große Investitionen zu starten. Auch Ministerpräsident Dietmar Woidke hat nicht verstanden, dass die Zukunft von Industriearbeitsplätzen in Brandenburg in der Förderung der erneuerbaren Energie und nicht in der Braunkohle liegt. Nur wer jetzt die Wende und einen sozialverträglichen Ausstieg aus der Braunkohle beschließt, sichert dem Land langfristig industrielle Kerne und Arbeitsplätze. Die Manager von First Solar hatten in der Vergangenheit bei jedem Gespräch deutlich gemacht, dass sie auch bei einer Flaute bleiben würden, wenn es starke politische Signale zur Förderung der Solarindustrie in Brandenburg gäbe. Mit der Entscheidung, weiter auf Braunkohle zu setzen, trägt die Brandenburger Landesregierung eine Mitschuld an dem Niedergang des Solarclusters in der Oderstadt Frankfurt.“

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Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für
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Mitglied in der Delegation für Beziehungen zu Belarus


Mitglied der Delegation der parlamentarischen
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Stellvertretendes Mitglied in der Delegation im
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