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Pressemitteilung :: 09.10.2013
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Extreme Flugzeiten für Piloten:Europäisches Parlament fegt Sicherheitsbedenken einfach vom Tisch

 

Bei der heutigen Abstimmung über die Flugdienstzeiten von Piloten hat sich leider keine Mehrheit gegen den Vorschlag der EU-Kommission gefunden. Der Vorschlag sieht Nachtschichten bis zu zwölfeinhalb Stunden und das Landen von Maschinen sogar nach 22 Stunden Dauer-Wachsein vor. Dazu erklärt Elisabeth Schroedter, Vizepräsidentin des Beschäftigungsausschusses der Grünen im Europäischen Parlament:

„Die Abstimmung ist eine herbe Enttäuschung. Aus meiner Sicht  gefährdet der Vorschlag der Kommission die Sicherheit von Passagieren. Sogar für LKW-Fahrer gelten in der EU deutlich strengere Regeln für Arbeits- und Ruhezeiten als für Piloten! Wir Grüne haben für die Zurückweisung des Vorschlags plädiert. Er ignoriert neueste Studien, die klar zeigen, dass Piloten, die mehr als 10 Stunden am Stück fliegen, häufig am Steuer einschlafen und so ein großes Sicherheitsrisiko für den Flugverkehr sind. Der zuständige Transportausschuss hatte für die Ablehnung gestimmt, das Plenum sich aber nun dem starken Lobbying der Fluglinien und der Kommission gebeugt und die Entscheidung des Ausschusses revidiert.

Schon heute ist jeder fünfte Zwischenfall auf übermüdete Piloten zurückzuführen. Es ist skandalös, dass solche Ergebnisse die EU-Kommission wenig kümmern. Die Sicherheit wird Einsparungswünschen der Airlines untergeordnet, obwohl die Kosten für die Besatzung gerade einmal sechs Prozent der Gesamtkosten ausmachen.

Aus Grüner Sicht, muss die Sicherheit im Flugverkehr vor allen anderen Interessen stehen. Wir riskieren sonst das Leben der Passagiere und der Bevölkerung in Flughafennähe. Das gilt auch für den zukünftigen Großflughafen Schönefeld (BER), mit dem ein hochfrequentierter Flugverkehr über Brandenburg einhergehen wird. Der entsetzliche Flugzeugabsturz über Königs Wusterhausen hat sich tief in unsere Erinnerung gebrannt. Eine strenge Regelung der Flugzeiten verhindert schwere Unfälle in unserer Region.“ 

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