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Frauen gründen anders als Männer. Deswegen brauchen sie entsprechended Kreditprogramme

Die Frage, was Gender Mainstreaming in der Wirtschaftsförderung heißt, war die am heißesten diskutierte in der Runde der Frauen im Café „Undine" in Brandenburg/Havel beim Frauenfrühstück. In Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt und dem Grünen Kreisverband habe ich zum Frauenfrühstück eingeladen. Im Mittelpunkt standen die neuen EU-Strukturfonds. Vor Ort war auch die Landesgleichstellungsbeauftragte Frau Hübner, die lange das ESF-Ressort des Landes verantwortete. Die Frage, was Gender Mainstreaming in der Wirtschaftsförderung heißt, war die am heißesten diskutierte in der Runde der Frauen im Café „Undine" in Brandenburg/Havel beim Frauenfrühstück. In Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt und dem Grünen Kreisverband habe ich zum Frauenfrühstück eingeladen. Im Mittelpunkt standen die neuen EU-Strukturfonds. Vor Ort war auch die Landesgleichstellungsbeauftragte Frau Hübner, die lange das ESF-Ressort des Landes verantwortete.
Veröffentlicht am: 17.03.2014
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Jede dritte Frau in der EU musste Gewalt erfahren. Das muss ein Ende haben, auch in Cottbus.

Frauen erfahren zu Hause, am Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit und im Internet physische und psychische Gewalt. Das Ausmaß dieser Gewalt zeigt ein Bericht der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA). Er schildert auch die Gewalt, die Frauen in der Kindheit erfahren haben. Die Cottbusser Frauenrunde ist sich einig darüber, dass Maßnahmen dagegen dringend sind, die Rechte der Gewaltopfer aber nicht nur auf dem Papier stehen sollten, sondern für die Betroffenen greifbar sein müssen. Frauen erfahren zu Hause, am Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit und im Internet physische und psychische Gewalt. Das Ausmaß dieser Gewalt zeigt ein Bericht der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA). Er schildert auch die Gewalt, die Frauen in der Kindheit erfahren haben. Die Cottbusser Frauenrunde ist sich einig darüber, dass Maßnahmen dagegen dringend sind, die Rechte der Gewaltopfer aber nicht nur auf dem Papier stehen sollten, sondern für die Betroffenen greifbar sein müssen.
Veröffentlicht am: 08.03.2014
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Konservative und Rechtspopulisten grölen, weil sie Frauengesundheitsrechte zu Fall gebracht haben

Ein schwarzer Tag war der Tag der Menschenrechte im EP. Ganze 8 Stimmen fehlten unserer Mehrheit, um abzuwehren, dass der Bericht zu den Gesundheitsrechten und Reproduktionsrechten von Frauen durch eine inhaltsleere Alternative ersetzt wurde. Der Bericht enthielt u.a. die Forderung, Frauen einen sicheren Weg zur Abtreibung ermöglichen und sexuelle Aufklärung in Schulen verbessern. Eine grölende Männerhorde feierte ihren Sieg und ließen die Berichterstatterin kaum zu Wort kommen. Ein schwarzer Tag war der Tag der Menschenrechte im EP. Ganze 8 Stimmen fehlten unserer Mehrheit, um abzuwehren, dass der Bericht zu den Gesundheitsrechten und Reproduktionsrechten von Frauen durch eine inhaltsleere Alternative ersetzt wurde. Der Bericht enthielt u.a. die Forderung, Frauen einen sicheren Weg zur Abtreibung ermöglichen und sexuelle Aufklärung in Schulen verbessern. Eine grölende Männerhorde feierte ihren Sieg und ließen die Berichterstatterin kaum zu Wort kommen.
Veröffentlicht am: 10.12.2013
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So kann Brandenburg Frauen nicht halten, ihre Interessen kommen in der Förderpolitik nicht mehr vor

Vor wenigen Tagen hat die Brandenburger Landesregierung ihre Entwürfe für die Operationellen Programme der EU-Strukturfonds 2014-2020 veröffentlicht. Zur Anforderung, in allen Bereichen, die besondere Situation von Frauen zu berücksichtigen, findet frau fast nichts, beim Entwurf in Verantwortung des Wirtschaftsministeriums gar nichts. Das ist ein Armutszeugnis für ein Land, dem die jungen Frauen fortlaufen. Beim Europäischen Frauentalk mit PrimaDonna habe ich die Programme kurz vorgestellt. Vor wenigen Tagen hat die Brandenburger Landesregierung ihre Entwürfe für die Operationellen Programme der EU-Strukturfonds 2014-2020 veröffentlicht. Zur Anforderung, in allen Bereichen, die besondere Situation von Frauen zu berücksichtigen, findet frau fast nichts, beim Entwurf in Verantwortung des Wirtschaftsministeriums gar nichts. Das ist ein Armutszeugnis für ein Land, dem die jungen Frauen fortlaufen. Beim Europäischen Frauentalk mit PrimaDonna habe ich die Programme kurz vorgestellt.
Veröffentlicht am: 31.08.2013
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Equal Pay Day: 2012 Frauenlohn 23% weniger als Männerlohn, 2013 minus 22%, in 374 Jahren gleich?

Nach wie vor verdienen Frauen in der EU im Durchschnitt 16 Prozent weniger als Männer, in Deutschland sind es ganze 22 Prozent. Damit liegen wir auf einem traurigen dritten Platz im EU-Vergleich. Und die Bundesregierung tut ihr Bestes, um zu verhindern, dass diese Lücke endlich geschlossen wird, indem sie etwa eine EU-weite Frauenquote in Aufsichtsräten verhindern will und das unsinnige Betreuungsgeld durchsetzt, statt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Nach wie vor verdienen Frauen in der EU im Durchschnitt 16 Prozent weniger als Männer, in Deutschland sind es ganze 22 Prozent. Damit liegen wir auf einem traurigen dritten Platz im EU-Vergleich. Und die Bundesregierung tut ihr Bestes, um zu verhindern, dass diese Lücke endlich geschlossen wird, indem sie etwa eine EU-weite Frauenquote in Aufsichtsräten verhindern will und das unsinnige Betreuungsgeld durchsetzt, statt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.
Veröffentlicht am: 20.03.2013
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Niedriglohnpolitik in Deutschland trifft überwiegend Frauen. Ein Mindestlohn ist überfällig.

Die Auswirkung der Krise auf Frauen stand im Mittelpunkt meines Berichts aus dem EP beim traditionellen Frauenfrühstück in Cottbus. Merkel ist nicht die Krisenmanagerin, sondern Teil der Krise. Der Niedriglohnsektor in Deutschland lässt die Konsumkraft im Land sinken und bringt regionale Wirtschaftskreisläufe zum Erliegen. Ein Mitgliedstaat, der nur vom Export lebt, gefährdet die Balance des gesamten europäischen Binnenmarktes. Lebenslang niedriger Lohn für Frauen zieht sie in die Altersarmut. Die Auswirkung der Krise auf Frauen stand im Mittelpunkt meines Berichts aus dem EP beim traditionellen Frauenfrühstück in Cottbus. Merkel ist nicht die Krisenmanagerin, sondern Teil der Krise. Der Niedriglohnsektor in Deutschland lässt die Konsumkraft im Land sinken und bringt regionale Wirtschaftskreisläufe zum Erliegen. Ein Mitgliedstaat, der nur vom Export lebt, gefährdet die Balance des gesamten europäischen Binnenmarktes. Lebenslang niedriger Lohn für Frauen zieht sie in die Altersarmut.
Veröffentlicht am: 09.03.2013
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Frauenquote in den Aufsichtsräten wird Gleichstellung beschleunigen und Unternehmenskultur ändern

"Wirtschaftliche Impulse in Krisenzeiten - Kann die Frauenquote helfen?", so der Titel der Diskussion im Europäischen Haus am Frauentag. Nicht nur ich, sondern auch Astrid Hollmann vom Deutschen Frauenrat und meine Kollegin Alexandra Thein von der FDP haben sich für den Richtlinienvorschlag der Kommissarin Reding ausgesprochen. Christina Breit, BDA, konnte mit dem Vorwurf, die Richtlinie verletze die Subsidarität, nicht überzeugen. Denn die Bundesregierung hatte keine Subsidaritätsrüge erhoben. "Wirtschaftliche Impulse in Krisenzeiten - Kann die Frauenquote helfen?", so der Titel der Diskussion im Europäischen Haus am Frauentag. Nicht nur ich, sondern auch Astrid Hollmann vom Deutschen Frauenrat und meine Kollegin Alexandra Thein von der FDP haben sich für den Richtlinienvorschlag der Kommissarin Reding ausgesprochen. Christina Breit, BDA, konnte mit dem Vorwurf, die Richtlinie verletze die Subsidarität, nicht überzeugen. Denn die Bundesregierung hatte keine Subsidaritätsrüge erhoben.
Veröffentlicht am: 08.03.2013
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Auftakt zum Wahljahr: Mit 'Frauenstimmen gewinnen' startet die Brandenburgische Frauenwoche durch!

Das Bild ist in zwei Hälften geteilt. Die eine Hälfte zeigt die Ampelfrau in Rot und und die andere in Grün.
Quelle: Stuelpner / pixelio.de
Mit ihrem Motto stellt die 23. Bradnenburgische Frauenwoche die Partizipation von Frauen in den Mittelpunkt. Das muss für die Politik genauso wie für die Wirtschaft gelten. Für das Wahljahr heißt das: Wahllisten müssen quotiert mit Frauen und Männern besetzt sein. Gleichstellung im Arbeitsleben braucht die Frauenquote in der Privatwirtschaft. Der EU-Vorschlag liegt nun vor. Er braucht auch die deutsche Unterstützung, um die letzten Widerstände zu überwinden. Mit ihrem Motto stellt die 23. Bradnenburgische Frauenwoche die Partizipation von Frauen in den Mittelpunkt. Das muss für die Politik genauso wie für die Wirtschaft gelten. Für das Wahljahr heißt das: Wahllisten müssen quotiert mit Frauen und Männern besetzt sein. Gleichstellung im Arbeitsleben braucht die Frauenquote in der Privatwirtschaft. Der EU-Vorschlag liegt nun vor. Er braucht auch die deutsche Unterstützung, um die letzten Widerstände zu überwinden.
Veröffentlicht am: 28.02.2013
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ONE BILLION RISING: 1 Milliarde Menschen tanzen und protestieren gegen Gewalt gegen Frauen

Weltweit werden immer noch EINE von DREI Frauen im Laufe ihres Lebens geschlagen oder vergewaltigt, zum Sex gezwungen oder auf andere Weise misshandelt wird. Das sind eine Milliarde Frauen und Mädchen, denen Gewalt angetan wird. Das sind eine Milliarde zu viel. Woher kommt die Idee zum Tanz des Protestes? Die internationale Organisation V-day setzt sich seit 15 Jahren gegen Gewalt gegen Frauen ein. Zu dem Jubiläum, am Valentinstag, ruft V-Day uns alle auf, zu tanzen und ein Zeichen zu setzen. Weltweit werden immer noch EINE von DREI Frauen im Laufe ihres Lebens geschlagen oder vergewaltigt, zum Sex gezwungen oder auf andere Weise misshandelt wird. Das sind eine Milliarde Frauen und Mädchen, denen Gewalt angetan wird. Das sind eine Milliarde zu viel. Woher kommt die Idee zum Tanz des Protestes? Die internationale Organisation V-day setzt sich seit 15 Jahren gegen Gewalt gegen Frauen ein. Zu dem Jubiläum, am Valentinstag, ruft V-Day uns alle auf, zu tanzen und ein Zeichen zu setzen.
Veröffentlicht am: 14.02.2013
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Null-Toleranz bei Gewalt gegen Frauen! Das ist die Vorgabe des EP für die EU-Mitgliedstaaten

Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution gegen Gewalt gegen Frauen verabschiedet. In Vorbereitung der 57. Sitzung der UN Kommission über den Status von Frauen vom 4.-15 März, fordern wir von jedem EU-Mitgliedstaat, zügig die Konvention des Europarates zur Prävention zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen zu unterzeichnen und zu ratifizieren. Die Kommission soll eine gesetzliche Initiative ergreifen, die zu gleich hohen Schutzstandards in allen EU-Mitgliedsstaaten führt. Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution gegen Gewalt gegen Frauen verabschiedet. In Vorbereitung der 57. Sitzung der UN Kommission über den Status von Frauen vom 4.-15 März, fordern wir von jedem EU-Mitgliedstaat, zügig die Konvention des Europarates zur Prävention zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen zu unterzeichnen und zu ratifizieren. Die Kommission soll eine gesetzliche Initiative ergreifen, die zu gleich hohen Schutzstandards in allen EU-Mitgliedsstaaten führt.
Veröffentlicht am: 06.02.2013
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Jetzt kommt sie, die Frauenquote in der Privatwirtschaft in der EU und Merkel gerät unter Druck.

Die EU-Kommission hat nun doch einen Gesetzesvorschlag zur Frauenquote auf europäischer Ebene verabschiedet. Er sieht vor, dass bis 2020 40 Prozent der Aufsichtsräte von börsennotierten Unternehmen mit Frauen besetzt sein sollen. Das Europäische Parlament wird den Vorschlag unterstützen und weiterentwickeln. Die Veröffentlichung war die Voraussetzung für das legislative Verfahren zu dem Gesetz. Jetzt bekommt die Allianz für die eine Frauenquote ind er Privatwirtschaft in Deutschland Rückenwind Die EU-Kommission hat nun doch einen Gesetzesvorschlag zur Frauenquote auf europäischer Ebene verabschiedet. Er sieht vor, dass bis 2020 40 Prozent der Aufsichtsräte von börsennotierten Unternehmen mit Frauen besetzt sein sollen. Das Europäische Parlament wird den Vorschlag unterstützen und weiterentwickeln. Die Veröffentlichung war die Voraussetzung für das legislative Verfahren zu dem Gesetz. Jetzt bekommt die Allianz für die eine Frauenquote ind er Privatwirtschaft in Deutschland Rückenwind
Veröffentlicht am: 14.11.2012
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Dem EP-Bericht zum Demografischen Wandel konnte ich nicht zustimmen. Denn er ist ein Rückschritt.

Die sozialdemokratische Berichterstatterin Westphal bleibt weit hinter dem zurück, was das Parlament 2008 beschlossen hatte und enttäuschte so vor allem die Frauen unter den Wähler/innen. Die Sozialdemokratin ignorierte, dass der demografische Wandel ein weibliches Gesicht hat und lehnte alle Änderungsanträge zu Gender Mainstreaming ab, obwohl sie diesem zentralen Aspekt in ihrem Bericht keine Beachtung schenkte, sondern ein veraltetes Familienbild favorisierte. Die sozialdemokratische Berichterstatterin Westphal bleibt weit hinter dem zurück, was das Parlament 2008 beschlossen hatte und enttäuschte so vor allem die Frauen unter den Wähler/innen. Die Sozialdemokratin ignorierte, dass der demografische Wandel ein weibliches Gesicht hat und lehnte alle Änderungsanträge zu Gender Mainstreaming ab, obwohl sie diesem zentralen Aspekt in ihrem Bericht keine Beachtung schenkte, sondern ein veraltetes Familienbild favorisierte.
Veröffentlicht am: 17.11.2011
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Der ökologische Umbau der Industriegesellschaft wurde ohne Frauen gedacht. Wir wollen das ändern!

Auf dem Bild ist eine Frau in einem Twike zu sehen. Sie schaut lächelnd in die Kamera. Ein Twike ist ein niedriges, kleines Elektrofahrzeug für zwei Personen, in dem ein Mensch halb liegend fahren kann und durch ein durchsichtiges Dach zusätzlich geschützt wird.
Quelle: AndersUnterwegs / flickr.com
Heute stellten die beiden Feminismus-Forscherinnen Dr. Mara Kuhl und Prof. Dr. Friederike Maier die Studie zur „Gender Dimension of the Green New Deal“ in der Arbeitsgruppe der GRÜNEN/EFA-Fraktion vor. Sie untersuchte die Geschlechterdimension unserer Konzepte zum Umbau der Industriegesellschaft. Die Studie legt offen, dass nicht jede Antwort auf die Finanz-, Wirtschafts- und Sozialkrise die Lebenswirklichkeit von Frauen mit einbezieht. Für den Green New Deal wollen wir das jedoch erreichen. Heute stellten die beiden Feminismus-Forscherinnen Dr. Mara Kuhl und Prof. Dr. Friederike Maier die Studie zur „Gender Dimension of the Green New Deal“ in der Arbeitsgruppe der GRÜNEN/EFA-Fraktion vor. Sie untersuchte die Geschlechterdimension unserer Konzepte zum Umbau der Industriegesellschaft. Die Studie legt offen, dass nicht jede Antwort auf die Finanz-, Wirtschafts- und Sozialkrise die Lebenswirklichkeit von Frauen mit einbezieht. Für den Green New Deal wollen wir das jedoch erreichen.
Veröffentlicht am: 08.11.2011
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Schluss mit den Männer-Bünden: Europaparlament fordert Quote für Frauen in Führungspositionen

Auf dem Bild ist eine Frau im Anzug zu sehen. Sie hält einen Telefonhörer in der rechten Hand. Im Hintergrund steht ein aufgeklappter Laptop.
Quelle: Konstantin Gastmann / pixelio.de
Die freiwilligen Selbstverpflichtungen der Wirtschaft haben fast nichts gebracht - noch immer gibt es viel zu wenige Frauen in den oberen Führungsebenen von Unternehmen. Deshalb haben wir Abgeordnete heute eine gesetzliche Quote ab 2012 gefordert, um bis 2020 mind. 40% Frauen in Führungspositionen in der freien Wirtschaft befördern. Das ist ein großer Schritt hin zu mehr Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt. Die freiwilligen Selbstverpflichtungen der Wirtschaft haben fast nichts gebracht - noch immer gibt es viel zu wenige Frauen in den oberen Führungsebenen von Unternehmen. Deshalb haben wir Abgeordnete heute eine gesetzliche Quote ab 2012 gefordert, um bis 2020 mind. 40% Frauen in Führungspositionen in der freien Wirtschaft befördern. Das ist ein großer Schritt hin zu mehr Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt.
Veröffentlicht am: 06.07.2011
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Frauen Chancen in der ökologischen Wirtschaft zu geben, heißt stereotype Berufsbilder abzubauen

Der Wandel zu einer ökologischen Wirtschaft birgt nicht nur in den neuen Branchen, der erneuerbaren Energien, sondern auch in traditionellen Bereichen, wie im Metallbereich und im Bausektor ein enormes Jobpotential. Fachkräfte werden händeringend gesucht. Frauen sind klar unterrepräsentiert und die wenigen in technischen Berufen zudem schlechter bezahlt als ihre Kollegen. Was kann getan werden? Das stand im Mittelpunkt des 2.Teils unseres internationalen Workshops zu „Green Jobs“ in Brüssel. Der Wandel zu einer ökologischen Wirtschaft birgt nicht nur in den neuen Branchen, der erneuerbaren Energien, sondern auch in traditionellen Bereichen, wie im Metallbereich und im Bausektor ein enormes Jobpotential. Fachkräfte werden händeringend gesucht. Frauen sind klar unterrepräsentiert und die wenigen in technischen Berufen zudem schlechter bezahlt als ihre Kollegen. Was kann getan werden? Das stand im Mittelpunkt des 2.Teils unseres internationalen Workshops zu „Green Jobs“ in Brüssel.
Veröffentlicht am: 30.06.2011
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Wir unterstützen Kommissarin Reding bei der Pflicht zur Chefinnen-Quote in Unternehmen in Jahr 2012

Das Europäische Parlament hat sich zu einem Beschluss zu Frauen in Führungspositionen durchgerungen. Er fordert von der Kommission eine abgestufte gesetzliche Quote auf 30 % bis 2015 und auf 40 % bis 2020 für Frauen in Führungspositionen einzuleiten, wenn die freiwilligen Maßnahmen zur Steigerung der Vertretung von Frauen in den Führungsgremien von Unternehmen nicht ausreichen. Dieser Beschluss geht auf einen Initiativberichts des Frauenausschusses zurück. Das Europäische Parlament hat sich zu einem Beschluss zu Frauen in Führungspositionen durchgerungen. Er fordert von der Kommission eine abgestufte gesetzliche Quote auf 30 % bis 2015 und auf 40 % bis 2020 für Frauen in Führungspositionen einzuleiten, wenn die freiwilligen Maßnahmen zur Steigerung der Vertretung von Frauen in den Führungsgremien von Unternehmen nicht ausreichen. Dieser Beschluss geht auf einen Initiativberichts des Frauenausschusses zurück.
Veröffentlicht am: 11.07.2011
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Brauchen wir die Quote, damit Nachwuchswissenschaftlerinnen Karrieren ohne Gläserne Decke haben?

Im Rahmen des Mentoringprogramms KVINNA an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg werde ich heute mit Nachwuchswissenschaftlerinnen die Frage "Frauenquote - Plage oder Chance" diskutieren. Das Mentoringprogramm KVINNA (schwedisch "Frau") startete im April an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Es unterstützt Frauen in ihrer Karriere nachhaltig. Das Programm will Studentinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen in ihrer beruflichen Orientierung unterstützen. Im Rahmen des Mentoringprogramms KVINNA an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg werde ich heute mit Nachwuchswissenschaftlerinnen die Frage "Frauenquote - Plage oder Chance" diskutieren. Das Mentoringprogramm KVINNA (schwedisch "Frau") startete im April an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Es unterstützt Frauen in ihrer Karriere nachhaltig. Das Programm will Studentinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen in ihrer beruflichen Orientierung unterstützen.
Veröffentlicht am: 30.05.2011
Statement

Deutschland muss endlich Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen schaffen!

Das Datum des diesjährigen Equal Pay Day ist symbolisch gewählt: Um das gleiche Jahresgehalt wie ihre männlichen Kollegen zu bekommen und die Lohnlücke von 23% zu schließen, müssten Frauen in Deutschland 2 Monate und 25 Tage länger - bis zum 25. März - arbeiten. Auch für Deutschland als EU-Mitgliedsstaat gilt seit 1975 die Verpflichtung, den Gleichheitsgrundsatz im Bereich Ausbildung und Berufsleben einschließlich der Berufskarriere durchzusetzen, bewegt die Bundesregierung kaum etwas. Das Datum des diesjährigen Equal Pay Day ist symbolisch gewählt: Um das gleiche Jahresgehalt wie ihre männlichen Kollegen zu bekommen und die Lohnlücke von 23% zu schließen, müssten Frauen in Deutschland 2 Monate und 25 Tage länger - bis zum 25. März - arbeiten. Auch für Deutschland als EU-Mitgliedsstaat gilt seit 1975 die Verpflichtung, den Gleichheitsgrundsatz im Bereich Ausbildung und Berufsleben einschließlich der Berufskarriere durchzusetzen, bewegt die Bundesregierung kaum etwas.
Veröffentlicht am: 24.03.2011
Statement

Der Europäische Gerichtshof fordert Unisextarife; das ist das größte Geschenk zu 100 Jahre Frauentag

Auf Grundlage der EU-Grundrechtecharta fordert der Europäische Gerichtshof von den Versicherungen jetzt Unisextarife. Er korrigiert damit die Richtlinie 2004/113/EG, die bereits in allen anderen Gütern und Dienstleistungen die Benachteiligung eines Geschlechts verbietet. Die Versicherungen hatten jedoch eine unbegrenzte Ausnahme bekommen. Die Klage des belgischen Verbraucherverbandes dagegen war erfolgreich. Der Gerichtshof begrenzte die Ausnahme bis 21. Dezember 2012 bezüglich neuer Abschlüsse. Auf Grundlage der EU-Grundrechtecharta fordert der Europäische Gerichtshof von den Versicherungen jetzt Unisextarife. Er korrigiert damit die Richtlinie 2004/113/EG, die bereits in allen anderen Gütern und Dienstleistungen die Benachteiligung eines Geschlechts verbietet. Die Versicherungen hatten jedoch eine unbegrenzte Ausnahme bekommen. Die Klage des belgischen Verbraucherverbandes dagegen war erfolgreich. Der Gerichtshof begrenzte die Ausnahme bis 21. Dezember 2012 bezüglich neuer Abschlüsse.
Veröffentlicht am: 07.03.2011
Statement

Um in die Medien zu kommen, müssen Frauenfußballerinnen x-mal besser sein als Männermannschaften.

Heute feiert der europäische Spitzenclub, der 1.FFC Turbine Potsdam, 40.Geburtstag. Die UEFA-Cup-Siegerinnen und europäischen Champions-League-Gewinnerinnen haben sich durch Superleistungen in die Potsdamer Herzen gespielt, doch werden bis heute ihre Spiele nicht regelmäßig in Radio und Fernsehen übertragen. Nur manchmal wird über Spitzenbegegnungen berichtet, während jedes Spiel der Zweitligisten der regionalen Männerclubs ausführlich kommentiert wird. Wo bleibt da die sportliche Fairness? Heute feiert der europäische Spitzenclub, der 1.FFC Turbine Potsdam, 40.Geburtstag. Die UEFA-Cup-Siegerinnen und europäischen Champions-League-Gewinnerinnen haben sich durch Superleistungen in die Potsdamer Herzen gespielt, doch werden bis heute ihre Spiele nicht regelmäßig in Radio und Fernsehen übertragen. Nur manchmal wird über Spitzenbegegnungen berichtet, während jedes Spiel der Zweitligisten der regionalen Männerclubs ausführlich kommentiert wird. Wo bleibt da die sportliche Fairness?
Veröffentlicht am: 04.03.2011
Statement

Frauen als Führungskräfte in Wirtschaft und Gesellschaft – Brauchen wir dazu die Quote?

In Cottbus am 5. März in der Biobäckerei Ährenkranz gibt es mit mir das politische Frauenfrühstück in der Cottbusser Frauenwoche. Diesmal zu den harten Themen: Frauen in den Aufsichtsräten der Wirtschaft und Frauen in den Versicherungen. 100 Jahre feiert der Frauentag, der Tag im Kampf um die Rechte der Frauen, und noch immer ist er notwendig, weil die Gleichberechtigung in „harten“ Politikfeldern, wie Wirtschaft, Versicherungen und Verteilung der Fördergelder, noch immer nicht erreicht ist. In Cottbus am 5. März in der Biobäckerei Ährenkranz gibt es mit mir das politische Frauenfrühstück in der Cottbusser Frauenwoche. Diesmal zu den harten Themen: Frauen in den Aufsichtsräten der Wirtschaft und Frauen in den Versicherungen. 100 Jahre feiert der Frauentag, der Tag im Kampf um die Rechte der Frauen, und noch immer ist er notwendig, weil die Gleichberechtigung in „harten“ Politikfeldern, wie Wirtschaft, Versicherungen und Verteilung der Fördergelder, noch immer nicht erreicht ist.
Veröffentlicht am: 01.03.2011
Statement

Die Frauenquote als Gesetz ist ein Beschleuniger zur Modernisierung der Gesellschaft

Das Bild ist in zwei Hälften geteilt. Die eine Hälfte zeigt die Ampelfrau in Rot und und die andere in Grün.
Quelle: Stuelpner / pixelio.de
Als ich mit dem EWA-Verein im Pranzlauer Berg die Runde zur Frauenquote plante, wollten wir das Thema aus dem Dornröschenschlaf wecken. Es kam anders: Der erste Gleichstellungsbericht brachte selbst eine CDU-Ministerin zum Bekenntnis für eine gesetzlichen Frauenquote. Schließlich kann auch Deutschland auf die Talente von Managerinnen nicht mehr verzichten. Ein Merkel-Basta auf Wunsch der Wirtschaftsherren soll nun die Modernisierung wieder stoppen, warum? Kommissarin Reding ist da mutiger. Als ich mit dem EWA-Verein im Pranzlauer Berg die Runde zur Frauenquote plante, wollten wir das Thema aus dem Dornröschenschlaf wecken. Es kam anders: Der erste Gleichstellungsbericht brachte selbst eine CDU-Ministerin zum Bekenntnis für eine gesetzlichen Frauenquote. Schließlich kann auch Deutschland auf die Talente von Managerinnen nicht mehr verzichten. Ein Merkel-Basta auf Wunsch der Wirtschaftsherren soll nun die Modernisierung wieder stoppen, warum? Kommissarin Reding ist da mutiger.
Veröffentlicht am: 09.02.2011
Archiv :: Statement

Potsdamer Turbinen schreiben nicht nur Fußballgeschichte, sondern auch Frauengeschichte

Für mich war der 22.Mai ein historischer Fußballabend mit einem unglaublich spannenden Fußballspiel. Europas beste Frauenclubmannschaften haben sich ein packendes Duell geliefert und die Potsdamer Turbinen haben es gewonnen. Ich bin nicht nur Fan dieser Frauenfußballmannschaft, sondern empöre mich seit Jahren über die Diskriminierung dieser Frauensportart in den Medien. Die Turbinen haben mit ihrer Leistung auch das Tor der deutschen Medienwelt für den Frauenfußball geöffnet. Für mich war der 22.Mai ein historischer Fußballabend mit einem unglaublich spannenden Fußballspiel. Europas beste Frauenclubmannschaften haben sich ein packendes Duell geliefert und die Potsdamer Turbinen haben es gewonnen. Ich bin nicht nur Fan dieser Frauenfußballmannschaft, sondern empöre mich seit Jahren über die Diskriminierung dieser Frauensportart in den Medien. Die Turbinen haben mit ihrer Leistung auch das Tor der deutschen Medienwelt für den Frauenfußball geöffnet.
Veröffentlicht am: 25.05.2010
Archiv :: Statement

Der Girls’ Day ist unentbehrlich, damit Frauen von den Jobs in den neuen Branchen profitieren!

Die ökologische Wirtschaft birgt in der Solarwirtschaft, Windkraftenergie oder Gebäudedämmung ein enormes Jobpotenzial. Diese Arbeitsplätze der Zukunft werden jedoch Männern vorbehalten bleiben, wenn nicht gezielt Frauen eine Chance in den so genannten MINT-Berufen gegeben wird. Heute am Girls’ Day öffnen deutschlandweit Unternehmen, Hochschulen oder Forschungszentren ihre Türen für junge Frauen, um sie für Berufe und Studiengänge in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften zu begeistern. Die ökologische Wirtschaft birgt in der Solarwirtschaft, Windkraftenergie oder Gebäudedämmung ein enormes Jobpotenzial. Diese Arbeitsplätze der Zukunft werden jedoch Männern vorbehalten bleiben, wenn nicht gezielt Frauen eine Chance in den so genannten MINT-Berufen gegeben wird. Heute am Girls’ Day öffnen deutschlandweit Unternehmen, Hochschulen oder Forschungszentren ihre Türen für junge Frauen, um sie für Berufe und Studiengänge in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften zu begeistern.
Veröffentlicht am: 23.04.2010
Archiv :: Statement

Die Frauen-Charta von Barroso und Kommissarin Reding darf kein Papiertiger bleiben!

Als ich mich mit den Cottbusser Frauen zum Frauentalk im Café des Bioladens „Ährenkranz“ traf, berichtete ich von der Frauen-Charta, die Kommissionspräsident Barroso und Kommissarin Frau Reding am Vortag der Presse in Brüssel vorgestellt hatten. Die Frauen wollen nicht nur eine Charta, sie wollen endlich Gleichberechtigung! Sie fordern: Die Kommission muss die Mitgliedstaaten mit Druck und Sanktionen zwingen, Kinderbetreuungsplätze zu schaffen und Frauen gleiche Chancen am Arbeitsmarkt zu sichern. Als ich mich mit den Cottbusser Frauen zum Frauentalk im Café des Bioladens „Ährenkranz“ traf, berichtete ich von der Frauen-Charta, die Kommissionspräsident Barroso und Kommissarin Frau Reding am Vortag der Presse in Brüssel vorgestellt hatten. Die Frauen wollen nicht nur eine Charta, sie wollen endlich Gleichberechtigung! Sie fordern: Die Kommission muss die Mitgliedstaaten mit Druck und Sanktionen zwingen, Kinderbetreuungsplätze zu schaffen und Frauen gleiche Chancen am Arbeitsmarkt zu sichern.
Veröffentlicht am: 07.03.2010
Archiv :: Statement

Für mich ist es ein Skandal, dass die CDU/CSU Frauen, die Mütter werden, dafür abstraft.

Die deutschen CDU/CSU- Mitglieder des Beschäftigungsausschusses machen den Müttern ihre Rechte im Rahmen des Mutterschutzes streitig. Im Verfahren um die Anpassung der Mutterschutzrichtlinie an die Antidiskriminierungsgesetzgebung wollten die Herren den Frauen den Kündigungsschutz und ihre Klagemöglichkeiten streichen. Sie haben das nicht vollständig, jedoch weitgehend erreicht. Der Richtlinienentwurf des Ausschusses bleibt jetzt hinter der existierenden EU-Gesetzgebung zurück. Die deutschen CDU/CSU- Mitglieder des Beschäftigungsausschusses machen den Müttern ihre Rechte im Rahmen des Mutterschutzes streitig. Im Verfahren um die Anpassung der Mutterschutzrichtlinie an die Antidiskriminierungsgesetzgebung wollten die Herren den Frauen den Kündigungsschutz und ihre Klagemöglichkeiten streichen. Sie haben das nicht vollständig, jedoch weitgehend erreicht. Der Richtlinienentwurf des Ausschusses bleibt jetzt hinter der existierenden EU-Gesetzgebung zurück.
Veröffentlicht am: 01.02.2010